Coaching für Eltern

Coaching für Eltern

Wenn sich dein erwachsenes Kind „narzisstisch“ verhält.

Dein Erleben zählt.

Es geht um einen Verlust, für den es kaum Worte gibt. Und um eine Trauer, die in der Gesellschaft keinen Platz finden „darf“.

Leere Bank auf einem Steg am Wasser

Ich habe das Wort „narzisstisch“ bewusst in Anführungszeichen gesetzt. Denn es geht mir hier nicht darum, einen fremden Menschen zu diagnostizieren. Das steht mir nicht zu, und es führt auch nicht dorthin, was mein Angebot an dich sein soll: eine einfühlsame Begleitung weg von dem, was du erlebt hast oder erlebst, und hin zu DIR.

Dennoch soll es auf dieser Seite um deine Wahrnehmung gehen und um einen Verlust, für den es kaum Worte gibt. Und um eine Trauer, die in der Gesellschaft keinen Platz finden „darf“.

Ich spreche von dem Gefühl der Ohnmacht, das Eltern erleben, wenn ihr erwachsenes Kind den Kontakt davon abhängig macht, ob Geld gezahlt wird oder Bedürfnisse erfüllt werden. Wenn damit gedroht wird, den Umgang mit den Enkelkindern zu verweigern, sobald Eltern „Kritik“ am Verhalten der erwachsenen Kinder äußern.

In diesen Fällen kommt fast unweigerlich die Frage: „Was haben wir falsch gemacht?“

Vielleicht kennst du das

Angst vor dem falschen Wort

Du hast bei jedem Kontakt Angst, etwas „Falsches“ zu sagen.

Jeder Rat wird als Kritik gehört

Jeder noch so gut gemeinte Ratschlag wird als Kritik aufgefasst und mit Abwertung und Kontaktabbruch abgestraft.

Der Anruf kommt nur, wenn etwas gebraucht wird

Und du hast das Gefühl, kein Mitspracherecht mehr an der Gestaltung der gemeinsamen Beziehung zu haben.

Deine Erinnerung passt nicht mehr zur Erzählung

Deine Erinnerung an früher passt nicht mehr zu der Version, die erzählt wird. Und du fängst an, an dir selbst zu zweifeln.

Loyalität nur in eine Richtung

Loyalität wird bedingungslos eingefordert, aber umgekehrt nur dann „gewährt“, wenn du „gut funktionierst“.

Wenn du deine Lage erst einmal für dich sortieren möchtest: Die Selbstreflexion für Eltern hilft dir dabei, anonym und in deinem Tempo.

„Was habe ich nur falsch gemacht?“

Diese Frage hast du dir wahrscheinlich selbst schon tausendmal gestellt. Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht, und es wird auch nicht unsere gemeinsame Aufgabe sein, diese Frage zu beantworten.

Was wir aber gemeinsam machen können, ist mit dem zu arbeiten, was du erlebst, und mit dem, was in deiner Hand liegt.

Was wir gemeinsam tun

Verstehen, was geschieht

Diese Trauer hat einen Namen. Fachleute nennen sie ambivalenten Verlust: den Verlust eines Menschen, der da ist und zugleich nicht da. Sie gilt als eine der schwersten Trauerformen überhaupt, weil ihr alles fehlt, was Trauer sonst erträglich macht: der Abschluss, das Ritual, das Mitgefühl der anderen. Allein zu wissen, dass es dafür ein Wort gibt, verändert etwas.

Trauern dürfen

Auch die Wut gehört dazu. Die unbequeme, die sich niemand einzugestehen traut, weil es doch das eigene Kind ist. Sie darf hier sein. Und die Trauer bekommt einen festen Platz, statt sich den ganzen Tag zu nehmen.

Zurück ins eigene Leben

Grenzen setzen, die halten. Nicht aus Kampf heraus, sondern aus Klarheit. Du darfst benennen, was du dir wünschst, und äußern, was du nicht mehr hinnehmen möchtest. Du darfst dein eigenes Leben nach deinen Wünschen gestalten, ohne „schlechtes Gewissen“ und ohne Erwartungen, die sich für dich anfühlen, als müsstest du ständig verfügbar sein.

Deine Tür darf offen bleiben, ohne dass du daneben stehen bleiben musst.

Wenn die Enkel zum Druckmittel werden

Für viele Großeltern ist es die schmerzhafteste Stelle von allen: Der Kontakt zu den Enkelkindern wird gewährt und entzogen, je nachdem, ob du „funktionierst“. Besuche werden zur Belohnung, Absagen zur Strafe. Und du schweigst lieber, aus Angst, auch noch die Enkel zu verlieren.

Was viele nicht wissen: Das Gesetz kennt diese Beziehung. Nach § 1685 BGB haben Großeltern ein Recht auf Umgang mit ihren Enkelkindern, wenn dieser Umgang dem Wohl des Kindes dient. Das ist kein Automatismus, und ein Gericht ist selten der schönste Weg. Aber es bedeutet: Du bist dem Entzug nicht einfach ausgeliefert.

Ich ordne mit dir ein, was das für deine Lage bedeuten kann, und bereite dich auf das Gespräch mit einer Anwältin vor, wenn du diesen Weg prüfen möchtest. Die rechtliche Beratung und die Durchsetzung gehören in ihre Hände. Und oft ist schon viel gewonnen, wenn du weißt, wo du stehst.

So beginnen wir

Das Kennenlerngespräch

20 Minuten, kostenfrei, telefonisch oder online. Du erzählst so viel, wie du möchtest, und am Ende spürst du in dich hinein, ob du dich bei mir sicher fühlst.

Danach

Einzelsitzungen zu 60 Minuten, vor Ort oder online, einzeln buchbar, so oft du magst. Alle Preise stehen auf der Seite Kosten & Rahmen.

Wenn du magst, schreib mir einfach. Du musst noch nichts entschieden haben.